Das größte Werk der Ausstellung – und das persönlichste. Licht bricht sich in Dreiecke auf barockem Stein. Nicht zufällig. Die Fragmente bilden eine stille Pyramide – eine Anspielung auf die Heilige Dreifaltigkeit –, die den Blick nach oben zu einem Himmel lenkt, der keine feste Form hat. Das Paradies lässt sich nicht klar vorstellen. Nur annähern. Das Blau ist unendlich. Fern. Heilig auf eine Weise, wie nur zutiefst persönliche Dinge heilig sein können. Dieses Werk hat alles gefordert. Irgendwann während seiner Entstehung hörte das Gemälde auf, von Architektur zu handeln, und wurde zur Suche. Die Person, die mit diesem Werk lebt, wird diese Suche immer noch in der Oberfläche finden – ungelöst, leuchtend und voller Hoffnung.